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Nachhaltigkeit in der IT

Kategorie: Arbeitsleben & Gesundheit
Das Thema Nachhaltigkeit gewann im letzten Jahrzehnt stark an Relevanz. Doch wie passt das mit IT zusammen? Wir zeigen ein paar Tipps und Tricks, damit das gelingen kann.

Laptop, PC und Co.


Um die Umwelt zu schonen, sollte der Rechner möglichst lange in Verwendung sein. Es sollte also geprüft werden, ob der alte Computer repariert oder nachgerüstet werden kann. Die Leistung kann beispielsweise gesteigert werden, indem der Arbeitsspeicher und die Festplatte erweitert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, externe Laufwerke zu nutzen. Mit dem passenden Software-Tool kann zudem "Datenmüll" auf dem Rechner entfernt und damit optimiert werden.  Beim Nachrüsten kann man auf ein Open-Source-Betriebssystem umsteigen. Damit wird Geld gespart und das alte Gerät ist wieder einsatzbereit. Es muss nicht immer neu sein. Beim Kauf kann auf gebrauchte Geräte zurückgegriffen werden.

Wenn es ein neuer Computer sein soll, ist es sinnvoll, auf die Energieeffizienz und den Energieverbrauch zu achten. Damit wird nicht nur der Stromverbrauch, sondern auch die Kosten reduziert. Zu berücksichtigen ist auch, dass leistungsstärkere Computer dementsprechend höheren Stromverbrauch mit sich bringen. Daher sollten sich KäuferInnen überlegen, welche Prozessorleistung und Bildschirmdimension wirklich notwendig ist. Desktop-PCs sind am leistungsstärksten und besonders geeignet für Grafikprogramme und Computerspiele. Zu den Vorteilen zählt die lange Lebensdauer, da diese einfach aufzurüsten und zu reparieren sind. Im Vergleich zu einem Laptop benötigen sie jedoch viel Platz. Da der Personal Computer leistungsstark ist, ist auch der Stromverbrauch höher als andere Versionen. Das sogenannte Notebook ist im Vergleich platz- und energiesparend. Sie können aber schwerer repariert und aufgerüstet werden. Oft verfügen sie auch über weniger externe Schnittstellen. Wollen NutzerInnen lange damit arbeiten, ist der Laptop weniger empfehlenswert. Ansonsten wäre ein externer Bildschirm samt Tastatur und Maus notwendig, um den Arbeitsschutz zu gewährleisten. Diese Version empfiehlt sich also bei mobilen Einsatzszenarien. Unabhängig vom Gerät sollten Energiesparfunktionen genutzt werden. Der Rechner sollte auch richtig ausgeschalten werden, insofern er nicht mehr in Verwendung ist. Beim Entsorgen können NutzerInnen das Altgerät bei Rücknahmestellen im Handel oder am Mistplatz abgeben.

Internetverbindung

Damit das Internet möglichst umweltbewusst genutzt werden kann, sind energieeffiziente Geräte wichtig. Neben dem PC oder Laptop gilt das auch für Router. Denn jene, die ständig am Netz sind, können den Stromverbrauch eines Kühlschranks erreichen. Darauf sollte man besonders achten, wenn man das Telefon an den Router anschließt und somit nicht mehr vom Netz nimmt. Die WLAN-Funktion sollte ein- und ausschaltbar sein. Bei Möglichkeit sollten NutzerInnen die mobile Breitbandverbindung trennen, sobald eine stationäre mit LAN oder WLAN zur Verfügung steht. Denn die mobile Version verbraucht mehr Energie. Abgesehen von den Geräten und der Internetverbindung kann das Surfverhalten die Umwelt beeinflussen. So gibt es umweltfreundliche E-Mail-Anbieter und Suchmaschinen. Entweder beziehen diese Ökostrom oder kompensieren die Emissionen der Dienstleistungen. Bei der Suchmaschine Ecosia zum Beispiel werden aufgrund der Suchanfragen Bäume gepflanzt. 

Zusammengefasst bedeuetet das:
  • Rechner nachrüsten bzw. reparieren oder gebraucht kaufen
  • Verwendungszweck vor dem Kauf überlegen
  • Bei Neukauf auf Energieeffizienz und Energieverbrauch achten
  • Energiesparfunktionen nutzen
  • Geräte komplett ausschalten, sobald nicht mehr benötigt
  • Altgeräte korrekt entsorgen
  • LAN oder WLAN nutzen statt mobiler Breitbandverbindung
  • Umweltfreundliche E-Mail-Anbieter und Suchmaschinen verwenden